POESIE IN BILDERN

FOTOGRAFIE AUS DER SEELE. SIE PASST SICH NICHT AN, HÄLT SICH NICHT AN REGELN. SIE GESCHIEHT EINFACH.

Ich erinnere mich gerne zurück an meine erste richtige Kamera, eine Spiegelreflex, die für damalige Verhältnisse mit 450 DM extrem teuer war. Was war ich stolz, ich hatte sie in den 1970er Jahren von meinem ersten richtigen Gehalt gekauft. Damals konnte ich noch nicht ahnen, was die Fotografie mir einmal bedeuten würde. Sie war mein Herzblut-Hobby, nicht mehr und nicht weniger. Schon in meinen Anfängen war ich ein Perfektionist. Nicht dass ich nur super Bilder geschossen hätte, nein, aber ich war nie wirklich zufrieden, wollte besser noch ein bisschen besser werden, perfekter.

Ich besuchte den örtlichen Fotoverein und wurde dort recht schnell konfrontiert mit Regeln und Vorschriften. Wie hat ein Foto auszusehen? Ganz wichtig: der „Goldene Schnitt“. Dann musste es scharf sein, von vorne bis hinten, es durften keine störenden Elemente zu sehen sein, die das Auge ablenken und so weiter und so weiter. Nun, ich passte mich an, hielt die Vorgaben ein und kletterte die Leiter immer ein kleines bisschen höher. Bei den internen Wettbewerben war ich immer vorne mit dabei. Aber ich handelte nach Vorschriften und den Ansichten alter Hasen.

FReiheit – Wind & meer

Manchmal bin ich wie ein Vogel im Wind, frierend im Schnee
und vom Sonnenschein blind
-Nana Mouskouri-

STREET

Es sind nicht die Straßen, es ist wichtig, wohin die Straßen dich führen
– Bruce Davidson –

Ich erinnere mich gerne zurück an meine erste richtige Kamera, eine Spiegelreflex, die für damalige Verhältnisse mit 450 DM extrem teuer war. Was war ich stolz, ich hatte sie in den 1970er Jahren von meinem ersten richtigen Gehalt gekauft. Damals konnte ich noch nicht ahnen, was die Fotografie mir einmal bedeuten würde. Sie war mein Herzblut-Hobby, nicht mehr und nicht weniger. Schon in meinen Anfängen war ich ein Perfektionist. Nicht dass ich nur super Bilder geschossen hätte, nein, aber ich war nie wirklich zufrieden, wollte besser noch ein bisschen besser werden, perfekter.

Ich erinnere mich gerne zurück an meine erste richtige Kamera, eine Spiegelreflex, die für damalige Verhältnisse mit 450 DM extrem teuer war. Was war ich stolz, ich hatte sie in den 1970er Jahren von meinem ersten richtigen Gehalt gekauft. Damals konnte ich noch nicht ahnen, was die Fotografie mir einmal bedeuten würde. Sie war mein Herzblut-Hobby, nicht mehr und nicht weniger. Schon in meinen Anfängen war ich ein Perfektionist. Nicht dass ich nur super Bilder geschossen hätte, nein, aber ich war nie wirklich zufrieden, wollte besser noch ein bisschen besser werden, perfekter.

Ich besuchte den örtlichen Fotoverein und wurde dort recht schnell konfrontiert mit Regeln und Vorschriften. Wie hat ein Foto auszusehen? Ganz wichtig: der „Goldene Schnitt“. Dann musste es scharf sein, von vorne bis hinten, es durften keine störenden Elemente zu sehen sein, die das Auge ablenken und so weiter und so weiter. Nun, ich passte mich an, hielt die Vorgaben ein und kletterte die Leiter immer ein kleines bisschen höher. Bei den internen Wettbewerben war ich immer vorne mit dabei. Aber ich handelte nach Vorschriften und den Ansichten alter Hasen.

Rückblickend weiß ich, dass meine Fotos schon damals ein bisschen anders sein sollten, weniger angepasst, sie sollten sich abheben. Es war jedoch schwierig, aus alten Regeln auszubrechen. Aber es war auch die Zeit, in der ich die Grundlagen der Fotografie entdeckte und verinnerlichte. Dann begann eine spannende Zeit für mich: ich entdeckte die Schwarzweiß-Fotografie für mich. Nächtelang verbrachten wir im Labor, entwickelten unsere Filme selbst und erstellten haufenweise Abzüge. Hier konnte ich endlich freier arbeiten, ein bisschen abwedeln oder nachbelichten, Bereiche in den Hintergrund schieben, andere in den Mittelpunkt stellen.

Dann kamen die ersten Anfragen. Freunde meiner Kinder wollten Fotos von sich und zeigten diese natürlich herum, die erste Hochzeit kam und im Jahr 2013 ging ich stolz und überglücklich los und meldete meine eigene Firma an. Ich arbeitete im Hauptberuf noch immer im Büro, für die Fotografie stand ich morgens um 5:30 h auf und bearbeitete Bilder, bis ich zur Arbeit gehen musste. Abends ging es oft bis Mitternacht weiter. Es hat mich erfüllt, ich war überglücklich, wenn ich den Menschen Erinnerungen in die Hand drücken konnte.

Als ich in Rente ging, schloss ich meine Firma mit einem lachenden und einem sehr stark weinenden Auge. Es tat weh, das alles loslassen zu müssen. Nun aber war ich frei, ich konnte fotografieren was und vor allem, wie ich wollte. Und so begann die Fotografie für meine Seele. Ob die Bilder Normen entsprechen oder anderen Menschen gefallen, das ist nicht mehr wichtig. Jetzt zählt nur noch, was ich beim Fotografieren fühle, was die Bilder in mir auslösen. Nur das zählt.

ADD-ONS & EXTRAS

ADDITIONAL COVERAGE TIME

Starting at $1,100

CUSTOM ALBUMS & PRINTS

Starting at $800

VIDEO ADD-ON OPTION

Starting at $1,500

REISEN & GEFÜHLE

Mein Blog